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3. / 4. September 2011 |
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Dr. Henrik Jäger, 1960 in Hameln geboren, studierte in München Sinologie, Japanolo-gie und Philosophie. Er ist Taiji-Lehrer, I Ging-Berater und Kalligraph. Nach längeren Aufenthalten in Taiwan war er am Institut für Sinologie an der Universität Trier beschäf-tigt. Seit 1993 widmet er sich der Übersetzung und Interpretation chinesischer Klas-siker. www.henrikjaeger.de Der Titel des Seminars entstammt dem Zhuangzi-Lesebuch von Henrik Jäger (Amman Verlag 2009). Zhuangzi (auch Chuang Tse, Dschuang Dsi oder Tschuang Tse) hat nach der Tradition im 4./3. Jh. v. Chr. gelebt. Sein Werk gilt als eine der literarisch schönsten, interessantesten und anspruchsvollsten Wortschöpfungen der chinesi-schen, daoistischen Geistesgeschichte. Er gilt als Schüler von Laozi (auch Lao Tse, Laotse), der 200 Jahre vor ihm gelebt haben soll. Wer die Meisterwerke der chine-sischen Philosophen liest, ist auf Übersetzungen angewiesen, die ihm immer nur einen Ausschnitt ihres geistigen Reichtums vermitteln können. Im Mittelpunkt stehen Texte zum Qigong aus den Werken des Zhuangzi. Wir beginnen das Seminar mit einer Einführung in die Vorgeschichte (Schamanismus, Huang-Lao-Daoismus, Laozi, Konfuzius, Mohismus) und in die Wirkungsgeschichte (Qigong, TCM, Zen-Buddhis-mus, Kunst, Politik). Um einen Bezug zu den Texten zu bekommen, werden wir die Bedeutungsvielfalt der Zeichen, der Sätze und der Sprachbilder erkunden und eigene Übersetzungen anfertigen (bitte Schreibzeug mitbringen). So können wir in der kreativen Arbeit mit den Schriftzeichen einen Zugang zu den Quellen chinesischer Weisheit finden. Zwischendurch werden wir in Stille meditieren Seminarzeiten: Samstag 9.30 – 18.30 Uhr, Sonntag 9.30 – 13.30 Uhr Unterrichts-Ort: Guanyin-Zentrum (Übernachtung dort kostenlos möglich) Seminargebühr: 175 Euro (Einzelanmeldung zu diesem Seminar ist möglich)
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Anmeldung, Info, Veranstaltungsort: |
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